Das Projekt «Zwischenhalt» von «Kirche mit Zug» machte kürzlich Halt im Chilemattgarten in Steinhausen. Ein bunt gemischtes Publikum liess sich dabei von der «WunderBar» verblüffen.

Ein Getränkeautomat der besonderen Art wartete am letzten «Zwischenhalt» von «Kirche mit Zug» auf die Besucherinnen und Besucher: Beim geheimnisvollen «Kananizer» konnten die Gäste oben Wasser eingiessen – und durch Gedanken, Gebete und ein wenig Technik sprudelte unten anschliessend Wein oder Apfelschorle in die Gläser. Dieser technische Kniff zog am 12. September in Steinhausen diverse neugierige Passanten an die «WunderBar» von «Kirche mit Zug».
Marlen Schärer, Verantwortliche des Formats sowie Spitalseelsorger Stefan Schmitz kamen entsprechend rasch mit verschiedenen Menschen ins Gespräch. Zur Runde stiessen unter anderem eine 86-jährige Dame, die unterhaltsame Anekdoten aus ihrem Leben erzählte sowie ein Familienvater, der mit zwei aufgeweckten Buben unterwegs war.
Für Gesprächsstoff war nicht zuletzt dank des «Kananizers» gesorgt, der an die biblische Geschichte der Hochzeit zu Kana anlehnt, in der aus Wasser Wein wird. «In Steinhausen drehten sich die Gespräche allerdings nicht um die Hochzeit zu Kana, sondern um das Leben, den Glauben, die Gemeinschaft und die Familie», sagt Marlen Schärer. «Genau so, wie wir es uns gewünscht hatten.» Entsprechend verging die Zeit wie im Flug und alle, die den «Kananizer» ausprobiert hatten, waren fasziniert.
Inspirierender Austausch
Das Projekt «Kirche mit Zug» geht in den verschiedenen Regionen des Kantons zu den Menschen. Das Format «Zwischenhalt» lädt regelmässig zu interessanten Begegnungen und inspirierendem Austausch ein. So widmete sich der erste «Zwischenhalt» im März in Baar dem Thema der National Summer Games und der Inklusion, während der zweite in Oberwil starke Begegnungen im Alter zum Thema hatte. Die Formate waren jeweils geprägt von lebhaftem Austausch.
Der nächste «Zwischenhalt» findet 2027 statt – das genau Datum wird noch mitgeteilt.