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Wiederum Rekord für Sammelaktion «Zuger für Zuger»

Die Zugerinnen und Zuger zeigen sich erneut sehr solidarisch mit armutsbetroffenen Familien im Kanton: Rund 9,2 Tonnen Lebensmittel haben sie in einer Sammelaktion zusammengetragen. Das Ergebnis liegt damit im Vergleich zum Vorjahr nochmals um gut eine Tonne höher.

«Zuger für Zuger» ist mittlerweile eine feste Grösse während der Adventszeit im Kanton Zug und demonstriert mit dem eindrücklichen Ergebnis, dass die Zuger Bevölkerung die weniger privilegierten Mitmenschen im reichen Kanton wahrnimmt. Yolanda Fässler, Bereichsleiterin Arbeit & Förderung von GGZ@Work in Baar, freut sich über die Grosszügigkeit der Spendenden: «Es ist eine tolle Sache und überhaupt nicht selbstverständlich, dass wir das Ergebnis nochmals steigern konnten. Die Lebensmittelspenden entlasten zu Beginn des neuen Jahres Menschen, die finanziell schlechter gestellt und von Armut betroffen sind.»

Taschen mit gespendeten Lebensmitteln. Foto: Arnold Landtwing
Taschen mit gespendeten Lebensmitteln. Foto: Arnold Landtwing

Engagement mit Mehrwert

Einen besonderen Beitrag hat wiederum die reformierte Religionslehrerin Heike Dönni geleistet: Zusammen mit Schülerinnen und Schülern in Cham hat sie Guetzli gebacken und vom Erlös haltbare Waren gekauft. Allein dieses Projekt steuerte Lebensmittel im Wert von rund 1'200 Franken zum Gesamterfolg bei. Ebenfalls zum guten Resultat beigetragen haben auch Angestellte des Grosskonzerns Glencore, die rund 4000 Kilogramm zusammentrugen.
Die Spenden werden von der GGZ@Work eingesammelt, sortiert und dann in Taschen sinnvoll verteilt, ab 21.01.2025 über mehrere Wochen an bedürftige Personen mit dem entsprechenden Ausweis in den Tischlein-Deck-Dich-Filialen in Baar, Cham und Ägeri abgegeben.

v.l.n.r.: Melanie Schnider (kath Kirche Zug), Meliha Jukic (Glencore), Simone Bulach (ref Kirche Zug), Erika und Michelle Tanner (Familienbetrieb Tanner SA), Yolanda Fässler (GGZ Work). Foto: Arnold Landtwing
v.l.n.r.: Melanie Schnider (Kommunikation Katholische Kirche im Kanton Zug), Meliha Jukic (Kommunikation Glencore), Simone Bulach (Kirchenrätin reformierte Kirche Zug), Erika und Michelle Tanner (Familienbetrieb Tanner SA) und Yolanda Fässler (GGZ@Work)

Langjährige Solidarität

2008 haben Die «Zuger Woche» und die Gemeinnützigen Gesellschaft Zug (GGZ@Work) die Sammelaktion initiiert. Die reformierte und katholische Kirche unterstützen das alljährlich laufende Projekt. Sie nehmen die Lebensmittel entgegen, die anschliessend von der GGZ eingesammelt werden. Zu den idealen Spenden zählen Esswaren, die nicht schnell verderblich sind, Putzmittel und Produkte der Körperhygiene.
Weitere Informationen zu Tischlein deck dich

Impressionen der Aktion "Zuger für Zuger" 2025

Hochbetrieb bei der Abgabe von Lebensmitteln. Foto: Arnold Landtwing

Hochbetrieb bei der Abgabe von Lebensmitteln. Foto: Arnold Landtwing

Das Verteilen der Lebensmittel braucht viele helfende Hände von ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern. Foto: Arnold Landtwing

Das Verteilen der Lebensmittel braucht viele helfende Hände von ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern. Foto: Arnold Landtwing

Yolanda Faessler von GGZ Work freut sich über einen neuen Spendenrekord. Foto: Arnold Landtwing

Yolanda Faessler von GGZ Work freut sich über einen neuen Spendenrekord. Foto: Arnold Landtwing

Tragen jedes Jahr willkommene Spenden des Familienbetriebs Tanner SA bei : Michelle und Erika Tanner. Foto: Arnold Landtwing

Tragen jedes Jahr willkommene Spenden des Familienbetriebs Tanner SA bei : Michelle und Erika Tanner. Foto: Arnold Landtwing

Die reformierte und katholische Kirche im Kanton Zug unterstützen die Aktion Zuger für Zuger tatkräftig: Melanie Schnider (Kommunikation katholische Kirche im Kanton Zug) und Simone Bulach (Kirchenrätin reformierte Kirche Kanton Zug). Foto: Arnold Landtwing

Die reformierte und katholische Kirche im Kanton Zug unterstützen die Aktion Zuger für Zuger tatkräftig: Melanie Schnider (Kommunikation katholische Kirche im Kanton Zug) und Simone Bulach (Kirchenrätin reformierte Kirche Kanton Zug). Foto: Arnold Landtwing