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Besinnung mit Kreativität und Fröhlichkeit

Eine muntere Schar von Teilnehmenden und Betreuungspersonen der Ökumenischen Seelsorge für Menschen mit Behinderung seelsam zog sich ins Antoniushaus Mattli Morschach zum traditionellen Besinnungswochenende zurück.

Ein Gottesdienst in froher Stimmung gab den Wundersteinen einen tieferen Sinn. Foto: Karin Schmitz

Der Samstag war der Kreativität und Bewegung gewidmet. Nach dem Zimmerbezug und dem Mittagessen filzten die Teilnehmenden mit viel Fantasie ihre Wundersteine. Diese kamen am Sonntag im Gottesdienst zur Geschichte «Mats und die Wundersteine» zum Einsatz.

Kreativität hoch über dem Urnersee

Auf reges Interesse stiess auch das jahreszeitgemässe Verzieren von Kürbissen. Hier entstanden tolle Kunstwerke. Andere wiederum machten sich auf, um einen Herbstspaziergang hoch über dem Urnersee zu geniessen. Das obligate Kaffee in der Cafeteria führte wieder alle in einer unbeschwerten Runde zusammen.

Mit Wolle und Fantasie wurden Wundersteine gefilzt. Foto: Karin Schmitz

Clownkunst vom Feinsten

Nach dem Abendessen überraschten die zwei Clownfrauen Luise Schussel und Bailla vom Träger-Verein «Huusglön» mit ihrem Besuch und unterhielten auf eindrückliche Art und Weise mit ihrer Clownkunst. Die Begleitung durch eine Handorgel machte den Event für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer zum grossartigen Höhepunkt. Mit grosser Freude stimmten sie engagiert ein. Ein Schlummerbecher rundete den ersten Tag ab.

Gottesdienst und Wettbewerb

Im Gottesdienst in der Antoniuskirche bekamen mit der Geschichte von Mats die selbst hergestellten Wundersteine einen tieferen Sinn. Mehrerer Runden des beliebte Memory-Lottos sorgten dafür, dass alle einen ersehnten Preis entgegennehmen durften, bevor es wieder heimwärts Richtung Zug ging.

«Nach einem solchen Anlass kehren wir jeweils dankbar zurück, dass alle ein stimmungsvolles Wochenende erleben durften und wohlbehalten heimreisen konnten. Ein grosses Dankeschön gilt den engagierten Betreuungspersonen, welche mit ihrem Einsatz den Menchen mit Behinderung ein solches Wochenende erst möglich machen», sagt Karin Schmitz als verantwortliche Seelsorgerin und Leiterin der seelsam.