Neun Tage lang war der Stand der Katholischen Kirche Zug an der diesjährigen Zuger Messe ein Publikumsmagnet. Die verschiedenen Kugelbahnen begeisterten klein und gross und die Plätze zum Ausruhen waren willkommen. Bei genauerem Hinsehen entdeckten viele Besucherinnen und Besucher beim Gang durch den Stand überrascht das vielfältige Engagement der Kirche.
«Einwerfen, mitwirken, bewegen»
Unter diesem Motto lud der Stand der Kirche dazu ein, auf sechs grossen Tafeln das Engagement der Pfarreien und Kirchgemeinden zu entdecken. Die als Stimmungsbarometer gedachten Installationen der Kugelbahnen entpuppten sich schon ab der ersten Stunde als Hit. Tausende farbigen Glasmurmeln kugelten täglich durch Schläuche, ratterten über Kanäle und polterten durch Bambusrohre. Kein Wunder, dass bereits nach dem ersten Wochenende mehr als die Hälfte der 3000 Murmelsäcklein al Giveaways den Weg zu Kindern und Eltern gefunden hatten.
97 Prozent wirken lokal
Während die Kinder Kugeln rollen liessen, entdeckten die Erwachsenen derweil überrascht, was die Kirche auch noch leistet. Mit der Einstiegsfrage «Bei der Kugelbahn sehen wir, wo die Kugel rauskommt, die man oben einwirft. Wissen Sie, wohin ihre Kirchensteuer geht?» eröffnete sich oftmals ein kurzer Moment, um ein paar handfeste Fakten zu Engagement der Pfarreien und Kirchensteuer zu platzieren. Kaum jemandem war bewusst: 97 Prozent der Kirchensteuer vor Ort, die restlichen 3 Prozent gehen solidarisch an schweizweite Aufgaben. Am meisten erstaunte viele die Erkenntnis, dass der Papst nur ein einziges Mal jährlich ein freiwilliges Kirchenopfer bekommt.
Geschenkt: Zeit für eine Pause oder ein persönliches Gespräch
Dankbar liessen sich viele Besucherinnen und Besucher auf einem der verschiedenen Stühle aus den Pfarreien nieder und gönnten sich einen Zwischenhalt. Am Stand der Kirche wird nichts verkauft, nur verschenkt: Zeit für eine Pause, ein Spiel oder ein persönliches Gespräch,. Ein Angebot, das sehr geschätzt wurde.
Sinn für Gemeinschaft und Glaube
Zu den Höhepunkten der Zuger Messe zählt jedes Jahr auch der ökumenische Gottesdienst mit Jodlerklubs und Alphornbläsern. Die Zuger Messe schreibt auf ihrer Homepage, diese Feier sei «lebendig, traditionsreich und bezaubernd, mehr als nur ein musikalisches Ereignis – sie berührt nicht nur die Ohren, sondern auch die Seele.» Die jeweils prallvoll gefüllte Eventhalle zeugte auch dieses Jahr davon, dass diese Worte stimmen.
Die Bildgalerie gibt Einblick hinter die Kulissen: Wie der Stand aufgebaut wurde und Impressionen von den neun Tagen Präsenz der Kirche an der Zuger Messe.







